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Als Gepäck sind Reisesack oder -tasche weit
ratsamer als Koffer, die sich weniger gut im Wagen bzw. auf dem Kamel verstauen
lassen. Nützlich ist auch ein kleiner Rücksack für die Dinge des
persönlichen Gebrauchs während der Stunden im Fahrzeug.
Unbedingt mitzunehmen sind:
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ein solider Schlafsack (Minimum 0 bis
-10°C)
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leichte Wanderschuhe, evtl. auch
"Schlappen", die im Camp sehr praktisch sind
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ein oder zwei Pullover (die Abende sind
frisch)
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Pyjama oder Trainingsanzug fürs Schlafen
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weite bequeme Stoffhosen sowie T-Shirts aus
Baumwolle
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Badehose bzw. Badeanzug für gelegentliche
Duschen in der Wildnis oder in Oasen, Seife, Handtuch
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Unterwäsche aus Baumwolle (in ausreichender
Menge, da in der Sahara nicht oft Waschtag ist.)
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Hut oder Schirmmütze zum Schutz gegen die Sonne,
besser Chech, Sonnenbrille
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ein Taschenmesser
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eine Taschenlampe mit Ersatzlampen und
reichlich Batterien
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eine Wasserflasche und zusammenfaltbare
Waschschüssel
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ein Anti-Mücken-Mittel für die Nächte in
der Stadt; in der Wüste gibt es kaum Insekten, ausser in Djado / Niger
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eine persönliche Reise-Apotheke, die auf
jeden Fall enthalten sollte: Anti-Malaria-Mittel, Pflaster, Verbandsmull,
Aspirin, Arznei gegen Durchfall, Augentropfen sowie Creme gegen Sonnenbrand
Nicht zu viel mitnehmen. Sie können z.B. die bequemen Hosen der Tuareg, die Seroual und den
Chech/Tagelmoust (Turbantuch aus Baumwolle gegen Wind und Sand)
für wenig Geld erstehen und haben gleich ein typisches Reiseandenken.
Fotoausrüstung bitte gut verpacken (Staubschutz). Genügend
Filme einpacken.
Bitte den Reisepass fotokopieren und
mehrere Passfotos mitnehmen.
Klima:
Im Küstengebiet Algeriens
herrscht fast das ganze Jahr über angenehmes Mittelmeerklima, das mit dem Klima
der Côte d'Azur vergleichbar ist.
Im Sommer können Tagestemperaturen bis über 30°C gemessen werden. Die
Luftfeuchtigkeit liegt morgens üblicherweise bei 70-80 Prozent und mittags bei
60-70 Prozent. Im Sommer weht außerdem in Algerien für kurze Zeit der aus dem
Süden kommende heiße Wind Schirokko.
Im Winter liegen die Tagestemperaturen im Durchschnitt bei 15°C am Tag und bei
9°C nachts.
Die Gebirgszonen und Hochebenen unterliegen großen Temperaturschwankungen, sehr
heiße Sommer wechseln sich mit extrem kalten Wintern mit Schneefall ab.
In den südlichen Gebieten und der Sahara ist es das ganze Jahr über
trocken und heiß. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 30 und 40°C, teilweise
können auch bis 50°C erreicht werden. Nachts kühlt es üblicherweise erheblich
ab, sodass die Temperaturen bis auf 5°C fallen können.
Beste Reisezeit: Oktober bis April
Niger hat
kontinental -saharisches Klima mit zwei sich deutlich unterscheidenden
Jahreszeiten. Die Trockenperiode erstreckt sich auf den Zeitraum von November
bis Mai (sie verlängert sich von Süden nach Norden). Die in dieser Zeit
gemessenen Tagestemperaturen schwanken üblicherweise zwischen 25 und 40°C.
Nachts kühlt es dann meist deutlich ab; im Norden erreichen die Temperaturen
manchmal sogar den Gefrierpunkt. In den Wochen von April bis Juni steigen die
Temperaturen meist noch etwas an, so dass Temperaturen von 48°C im Schatten dann
keine Seltenheit sind. Es ist oft windig.
Die Regenzeit dauert im Süden von Juni bis Oktober. Die Niederschlagsmenge
verringert sich üblicherweise von Süden nach Norden und von Westen nach Osten.
Auch während der Regenzeit sind die Temperaturen meist sehr hoch.
Beste Reisezeit: Oktober bis April
Das Küstengebiet Libyens
(Tripolis, Benghasi) hat Mittelmeerklima. Durchschnittl. Temperatur im Sommer
(Juni bis August) 25°C, maximale Temperatur bis 45°C, hohe Luftfeuchtigkeit. Im
Allgemeinen sind die Nächte und die frühen Morgenstunden erfrischend. Der Winter
(November bis Februar) ist mild, durchschnittl. Temperatur über 13°C, mit warmen
Nachmittagen (ca. 20°C), abends und nachts kühl. Regenzeit während der Monate
Ende Oktober bis Anfang März.
In den Monaten Mai/Juni und Oktober können stürmische Winde, sog. Ghibli,
auftreten, die meist mehrere Tage anhalten und sehr heiße und trockene (staub-
und sandhaltige) Luft aus der Sahara bringen; Temperatur bis 45/50°C.
Das Steppengebiet (während der Regenzeit wesentlich geringere Niederschläge als
im Küstengebiet) bildet den Übergang zur Wüstenregion. Sofern dort Niederschläge
vorkommen, fallen sie meist in den Monaten November bis Februar. Geringe
Luftfeuchtigkeit (morgens etwas höher), sehr warm.
Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind in der Wüste erheblich.
Kältester Monat ist der Januar mit Durchschnittswerten von 10-13°C (nachts
teilweise nahe am Gefrierpunkt), am wärmsten ist es im Juni/Juli mit
Durchschnittswerten von 31-34°C (mittags teilweise bis 50°C).
Beste Reisezeit: Europäischer Winter
Tunesien: Die
Nähe des Mittelmeers wirkt ausgleichend auf die Temperaturen des nördlichen
Landesteils. In dieser Region Tunesiens sind die Sommer mit Tagestemperaturen
von 30°C warm bis heiß und trocken. In den Monaten von Juni bis September kann
das Thermometer an einzelnen Tagen auf Temperaturen von bis zu 40°C steigen. Die
Luftfeuchtigkeit liegt während des Tages zwischen 65 und 80 Prozent. Nachts
steigt die Luftfeuchtigkeit üblicherweise an und beträgt dann durchschnittlich
80 Prozent und mehr. Während des Sommers treten gelegentlich starke, aber nur
kurze Regenschauer auf. Die Winter sind mild und regenreich mit einer
durchschnittlichen Tagestemperatur von 15°C. Besonders im Januar und Februar ist
mit täglichen Regenschauern zu rechnen.
Die Übergangszone zur Wüste und das Wüstengebiet selbst sind ganzjährig heiß und
überwiegend trocken. Fällt doch einmal Regen, kann er für kurze Zeit
sintflutartig niedergehen. Die Schwankungen zwischen Tages- und
Nachttemperaturen sind sehr groß.
Beste Reisezeit: Für den nördlichen Teil bis Ende Oktober, für die
anderen Gebiete Oktober bis April.
Weitere Informationen: siehe
Allgemeines
und
Allgemeine
Informationen
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